Navigation
 



Webhosting Latein / Info Seite von HosterPLUS.de

Sie befinden sich hier: Webhosting Latein / Hosting Grundlagen verstehen

Billiges Hosting: günstige Webhosting-Tarife vergleichen

Ein Webhosting-Paket für 99 Cent im Monat klingt nach einem guten Geschäft. Billiges Hosting hat aber meistens einen zweiten Preis, und der steht selten im Angebot. Nach dem ersten Jahr läuft der Aktionspreis aus, die Domain wird separat berechnet, und aus dem Schnäppchen sind sechs Euro im Monat geworden.

Der Monatspreis allein sagt deshalb wenig. Es kommt darauf an, was im Tarif steckt und was der Hoster nach Ablauf der ersten Laufzeit verlangt. Zwei Angebote mit demselben Startpreis können sich über zwei Jahre um den Faktor drei unterscheiden.

Dieser Beitrag zeigt, woran Anbieter beim Preis sparen, welche Leistungen ein günstiges Webhosting mitbringen muss und wie Sie die echten Kosten ausrechnen, bevor Sie bestellen. Die drei Pakete von HosterPlus mit Preisen und Leistungen finden Sie im Paketvergleich weiter unten.

Billiges Hosting: wann der niedrige Preis in Ordnung ist

Ein günstiger Tarif ist kein Warnzeichen. Shared Hosting funktioniert genau deshalb so preiswert, weil sich viele Kunden einen Server teilen. Der Hoster verteilt Wartung, Strom und Technik auf hunderte Konten, und jeder Einzelne zahlt nur einen kleinen Anteil. Wer eine Vereinsseite, ein Blog oder eine Firmenvisitenkarte betreibt, braucht keinen dedicated server und zahlt für einen auch nichts.

Auffällig wird es erst, wenn der Preis unter den Selbstkosten liegt. Speicherplatz, Datenverkehr, Sicherheitsupdates und ein erreichbarer Ansprechpartner kosten Geld. Wer 0,99 Euro im Monat verlangt, holt sich die Marge an einer anderen Stelle zurück: über den Folgepreis, über Zusatzposten oder über weniger Leistung pro Konto.

Die brauchbare Frage lautet also nicht, ob ein Angebot billig ist, sondern wo das Geld herkommt. Bei HosterPlus beginnt das kleinste Webhosting-Paket bei 2,00 Euro im Monat inklusive Mehrwertsteuer, und dieser Preis gilt auch im zweiten Jahr.

Woran ein Webhoster spart, wenn das Paket unter einem Euro kostet

Bei billigem Hosting lassen sich drei Posten kürzen, ohne dass es im Angebotstext auffällt. Alle drei merken Sie erst im Betrieb.

Mehr Konten pro Server

Je mehr Kunden auf einer Maschine liegen, desto günstiger wird das einzelne Konto. Die Rechnung geht auf, bis die Last steigt. Dann teilen sich zu viele Websites denselben Prozessor, und die Ladezeiten gehen hoch. Messbar wird das an einem Wochentag zur Mittagszeit, nicht sonntagnachts beim Test. Ein Anbieter, der SSD- oder NVMe-Speicher nennt und dazu sagt, wie viele Konten auf einem Server liegen, hat hier nichts zu verbergen.

Support ohne Menschen

Ein Kontaktformular mit Antwort in 48 Stunden kostet fast nichts. Eine Telefonnummer, hinter der jemand sitzt, der die Server kennt, kostet deutlich mehr. Wenn Ihre Seite am Freitagabend nicht erreichbar ist, entscheidet dieser Unterschied darüber, ob Sie am Montag wieder online sind oder am Freitag. Prüfen Sie vor der Bestellung, wie der Hoster erreichbar ist und in welcher Sprache.

Veraltete Software

Ein Server, auf dem noch PHP 7.4 läuft, verursacht keine Umstellungsarbeit. Er bekommt aber auch keine Sicherheitsupdates mehr. Fragen Sie nach der PHP-Version und danach, ob Sie sie selbst umschalten können. Wer WordPress, Joomla oder TYPO3 hosten will, braucht aktuelles PHP und MySQL, sonst bleiben Sie mit der nächsten CMS-Version stehen.

Was in ein günstiges Webhosting-Paket gehört

Manche Leistungen sind kein Extra, sondern Grundausstattung. Fehlt eine davon, ist das Angebot nicht billig, sondern unvollständig. Die folgende Tabelle zeigt, was ein Tarif mitbringen sollte, und wogegen Sie ihn prüfen können.

Leistung Warum sie zählt Bei HosterPlus ab Paket I
SSL-Zertifikat Ohne SSL-Verschlüsselung warnt jeder Browser vor Ihrer Seite. Let’s Encrypt macht das kostenlos möglich, ein Aufpreis dafür ist nicht mehr zeitgemäß. kostenlos enthalten
Eigene Domain Eine Subdomain des Anbieters gehört nicht Ihnen. Beim Wechsel ist die Adresse weg, samt Verlinkungen und Platzierung. 1x .de-Domain inklusive
MySQL-Datenbank WordPress, Joomla und jedes andere CMS brauchen mindestens eine. Ohne Datenbank bleibt nur eine statische Seite. eine Datenbank
E-Mail-Postfächer E-Mail-Adressen unter der eigenen Domain wirken anders als eine Freemail-Adresse und lassen sich über Webmail von überall lesen. 10 Postfächer
Verwaltungsoberfläche Domains, Postfächer, Weiterleitungen und Cronjobs selbst verwalten, ohne für jede Änderung ein Ticket zu schreiben. Plesk und Webmail
Aktuelles PHP Alte Versionen bekommen keine Sicherheitsupdates mehr und blockieren die nächste CMS-Aktualisierung. PHP 7.x oder 8.x, umschaltbar

Spam-Filter und ein Software-Installer für die gängigen Webanwendungen gehören inzwischen ebenfalls zum Standard. Sie sind kein Kaufgrund, ihr Fehlen aber ein Hinweis darauf, wie alt die Plattform ist.

Die drei Webhosting-Pakete von HosterPlus im Vergleich

Alle drei Tarife bringen die Grundausstattung aus der Tabelle oben mit. Sie unterscheiden sich in der Zahl der Domains, im Speicherplatz und darin, wie viele Datenbanken und Postfächer Sie anlegen können. Die Preise gelten pro Monat inklusive Mehrwertsteuer, auch nach dem ersten Jahr.

Paket Enthalten Preis pro Monat
Webhosting Paket I 1 .de-Domain, 2 GB Webspace, 1 MySQL-Datenbank, 10 E-Mail-Postfächer 2,00 €
Webhosting Paket II 2 .de-Domains, 3,5 GB Webspace, 2 MySQL-Datenbanken, 15 E-Mail-Postfächer 3,50 €
Webhosting Paket III 3 .de-Domains, 5 GB Webspace, 3 MySQL-Datenbanken, 25 E-Mail-Postfächer 5,00 €

Für eine Vereinsseite oder eine private Homepage reicht Paket I. Paket II lohnt sich, sobald eine zweite Domain oder eine zweite Installation dazukommt, etwa ein Testbereich für WordPress. Paket III ist für mehrere Projekte unter einem Dach gedacht. Alle Pakete laufen auf Servern in Deutschland mit Ökostrom, enthalten ein kostenloses SSL-Zertifikat von Let’s Encrypt und haben eine Laufzeit von 12 Monaten.

Speicherplatz, Traffic und Datenbanken richtig einschätzen

Bei den Leistungsdaten wird gern mit großen Zahlen geworben, die kaum jemand ausnutzt. Wer weiß, was eine normale Website verbraucht, erkennt schnell, welcher Tarif passt.

Speicherplatz. Eine Website mit Text, Bildern und einem CMS liegt typischerweise deutlich unter einem Gigabyte. 2 GB Webspace reichen für eine Vereins- oder Firmenseite mit Bildergalerie. Eng wird es erst bei Videos, großen Downloads oder einem Shop mit tausenden Produktbildern. Ein Angebot mit 100 GB löst also ein Problem, das Sie wahrscheinlich nicht haben.

Traffic. Fast alle Anbieter werben mit unbegrenztem Datenverkehr, meinen damit aber eine Fair-Use-Regel. Interessant ist nicht die Obergrenze, sondern was passiert, wenn Sie sie erreichen: Wird gedrosselt, nachberechnet oder abgeschaltet? Das steht in den AGB, nicht im Angebot.

Datenbanken und Subdomains. Eine Datenbank reicht für eine Website. Sobald Sie eine zweite Installation planen, etwa einen Testbereich oder ein separates Blog, brauchen Sie eine zweite. Subdomains sind dagegen selten der Engpass, 25 Stück decken jeden normalen Fall ab.

Versteckte Kosten: Einrichtung, Domain und der Preis im zweiten Jahr

Hier entsteht der Unterschied, den der beworbene Monatspreis verschweigt. Vier Posten machen billiges Hosting im Nachhinein teuer, und alle vier tauchen erst auf der Rechnung auf.

  • Einrichtungsgebühr. Einmalig, oft zweistellig, und bei einem Ein-Euro-Tarif schnell teurer als das halbe erste Jahr.
  • Domainregistrierung. Manche Tarife enthalten keine Domain. Dann kommen die Kosten für die eigene Domain jeden Monat obendrauf.
  • Der Folgepreis. Er gilt häufig nur für die erste Vertragsperiode. Danach greift der Listenpreis, und der steht im Kleingedruckten.
  • Mehrwertsteuer. Preise ohne Steuer wirken günstiger. Für Privatkunden und Vereine sind 19 Prozent aber Teil der Rechnung.

Wie stark sich das aufaddiert, zeigt der Vergleich zweier Angebote über zwei Jahre. Die Zahlen links sind ein Rechenbeispiel mit marktüblichen Aufschlägen, die Zahlen rechts der tatsächliche Tarif von HosterPlus.

Gesamtkosten zweier Webhosting-Angebote über 24 Monate Das Lockangebot kostet über 24 Monate 111,66 Euro, weil nach dem ersten Jahr der Normalpreis greift und Einrichtung sowie Domain hinzukommen. Das Paket I von HosterPlus kostet durchgehend 2 Euro im Monat und damit 48 Euro in 24 Monaten. Was 24 Monate wirklich kosten Lockangebot 0,99 €/Monat HosterPlus Paket I Jahr 1: 12 x 0,99 € 11,88 € Einrichtung, einmalig 9,90 € Jahr 2: 12 x 5,99 € 71,88 € Domain ab Jahr 2 18,00 € Jahr 1: 12 x 2,00 € 24,00 € Einrichtung 0,00 € Jahr 2: 12 x 2,00 € 24,00 € Domain inklusive 0,00 € Summe 24 Monate 111,66 € Summe 24 Monate 48,00 € im Schnitt 4,65 € pro Monat im Schnitt 2,00 € pro Monat Der beworbene Startpreis unterscheidet sich um 1 Euro, die Rechnung nach zwei Jahren um 63,66 Euro. Links Rechenbeispiel, rechts Paket I von HosterPlus, alle Preise inkl. 19 % MwSt.

Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist im Kleingedruckten

Bei billigem Hosting entscheidet die Laufzeit darüber, wie teuer ein Fehlgriff wird. Wer einen Internetauftritt für ein halbes Jahr plant und einen Zwölf-Monats-Vertrag unterschreibt, zahlt sechs Monate für nichts. Umgekehrt ist eine lange Laufzeit kein Nachteil, solange der Preis auch danach gilt.

Zwei Punkte stehen selten im Angebot und fast immer in den AGB. Erstens die Kündigungsfrist: Drei Monate zum Laufzeitende bedeutet, dass Sie neun Monate nach Vertragsbeginn schon wissen müssen, ob Sie bleiben. Zweitens die Verlängerung. Verträge verlängern sich meist automatisch, und dann zum regulären Preis.

Bei HosterPlus beträgt die Vertragslaufzeit 12 Monate, alternativ sind 3 Monate möglich. Eine einmalige Einrichtungsgebühr fällt nicht an.

Rechenzentrum, SSL-Zertifikat und Datenschutz

Wo die Server stehen, ist keine Geschmacksfrage. Ein Rechenzentrum in Deutschland bedeutet, dass die Daten Ihrer Besucher unter die hiesigen Datenschutzregeln fallen. Bei einem Anbieter mit Servern außerhalb der EU brauchen Sie dafür eine eigene Rechtsgrundlage und einen entsprechenden Hinweis in der Datenschutzerklärung. Das ist Aufwand, der den Preisvorteil schnell auffrisst.

Der Standort wirkt sich auch auf die Ladezeiten aus: Je kürzer der Weg zwischen Server und Besucher, desto schneller baut sich die Seite auf. Wer seine Kunden in Deutschland hat, fährt mit einem deutschen Standort besser. Die Server von HosterPlus stehen in Deutschland und laufen mit Ökostrom.

Beim SSL-Zertifikat gilt eine einfache Regel: Es muss kostenlos dabei sein. Let’s Encrypt stellt Zertifikate gebührenfrei aus, und jeder ernsthafte Hoster bindet das automatisch ein. Wer dafür einen jährlichen Aufpreis verlangt, verkauft Ihnen etwas, das ihn nichts kostet.

Die Rechnung über 24 Monate statt über den ersten Monat

Vergleichbar wird billiges Hosting erst, wenn Sie alles auf denselben Zeitraum umrechnen. Zwei Jahre sind dafür ein guter Schnitt, weil der Folgepreis darin enthalten ist. Nehmen Sie ein Blatt und tragen Sie für jeden Kandidaten diese vier Zeilen ein.

Posten Wo es steht Rechnung
Aktionspreis groß im Angebot Preis mal Anzahl der Aktionsmonate
Folgepreis Fußnote oder Preisliste Preis mal die restlichen Monate
Einrichtung Bestellschritt oder AGB einmal dazu
Domain Leistungsübersicht nur wenn nicht inklusive

Die Summe geteilt durch 24 ergibt den echten Monatspreis. Erst diese Zahl lässt sich zwischen Anbietern vergleichen. In vielen Fällen liegt das vermeintlich teurere Angebot am Ende darunter, weil es ohne Aufschläge auskommt.

Häufige Fragen zu billigem Hosting

Vier Fragen, die vor der Bestellung eines günstigen Tarifs oft auftauchen.

Was kostet günstiges Webhosting bei HosterPlus?

Das kleinste Paket kostet 2,00 Euro im Monat inklusive Mehrwertsteuer, mit .de-Domain, SSL-Zertifikat und zehn E-Mail-Postfächern. Eine Einrichtungsgebühr fällt nicht an, und der Preis bleibt nach dem ersten Jahr gleich.

Kann ich das Webhosting vorher testen?

Ja. Sie können die Pakete 30 Tage kostenlos testen. Sprechen Sie dafür einfach den Support an.

Kann ich eine bestehende Domain mitnehmen?

Ja. Eine Domain, die bei einem anderen Anbieter liegt, ziehen Sie per Providerwechsel zu HosterPlus um. Was dafür nötig ist, erklärt die FAQ zum KK-Antrag.

Reicht Shared Hosting für meine Website?

Für die meisten Websites ja. Beim Shared Hosting teilen sich mehrere Kunden einen Server, deshalb ist es günstig. Einen eigenen Server brauchen Sie erst bei hoher Last oder wenn Ihre Software besondere Anforderungen an den Server stellt.

Checkliste: billiges Hosting vor der Bestellung prüfen

Sieben Fragen, die sich in zehn Minuten klären lassen und den größten Teil der späteren Ärgernisse abfangen.

  1. Was kostet das Paket nach Ablauf der ersten Vertragsperiode?
  2. Fällt eine Einrichtungsgebühr an, und ist die Domain im Preis enthalten?
  3. Sind die Preise inklusive Mehrwertsteuer angegeben?
  4. Wie lang sind Laufzeit und Kündigungsfrist, und verlängert sich der Vertrag automatisch?
  5. Gibt es ein kostenloses SSL-Zertifikat und mindestens eine MySQL-Datenbank?
  6. Welche PHP-Version läuft, und können Sie sie selbst umschalten?
  7. Wo stehen die Server, und wie erreichen Sie den Support im Notfall?

Billiges Hosting ist ein Angebot erst dann, wenn es diese Fragen übersteht. Alles andere ist ein niedriger Startpreis mit Nachschlag. Einen Überblick über die einzelnen Tarife und ihre Leistungen finden Sie in unseren Webhosting-Paketen ab 2,00 Euro im Monat.

Verfasst von Support HosterPlus, zuletzt aktualisiert am 04.10.2026